Hat Frau Maus mir das eben wirklich erzählt?
Die betagte Dame mit den vielen Runzeln und Flecken auf der Haut schaut mich an.
Sie hat mir erzählt von ihrem Mann, der Alkoholiker war und immer wieder geschrien hat.
Von einem ihrer Kinder, das schwer krank war.
Und von ihrer Schwiegermutter.
Sie hat im gleichen Haus gelebt.
Hintenrum geschimpft.
Und die Familie durcheinander gebracht.
Ja, sie hat es wirklich erzählt.
Und dennoch ist da ihr klarer Blick.
Ihre funkelnden Augen.
Eine tiefe Zufriedenheit.
Warum?
"Ich habe allen Grund, glücklich zu sein", sagt mir die Frau dann.
Sie erzählt mir von ihrem Glauben an Gott.
Der war viel stärker als alles andere.
Sie berichtet von den positiven Seiten ihres Mannes.
Wie charmant er sein konnte.
Und wieviel ihr das Lachen ihrer Kinder immer bedeutet hat.
Frau Maus hat die Fähigkeit gehabt, das Negative nicht auszublenden.
Sondern bewusst zu erleben.
Aber den Blick nicht darauf zu fixieren.
Sondern auf das zu schauen, was ihr das Leben geschenkt hat.
Kurz gesagt:
Sie war dankbar.
Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Glück.
Ich selber führe immer mal wieder eine Zeit lang ein Dankbarkeitstagebuch.
Da schreibe ich jeden Abend 3 Dinge auf, für die ich dankbar bin.
Und ich merke, dass mir das gut tut.
Dass ich damit vom Negativen weg schauen kann.
Auf die Dinge, die funktionieren.
Auf das, was Spaß macht.
Auf das Erfreuliche.
Die Tochter einer Frau mit Demenz hat einmal gesagt:
"Sicher, Mutter vergisst jetzt alles.
Aber ich lasse mich eben auf ihre Gefühle ein.
Und lerne sie auf einer neuen Ebene kennen."
Hut ab vor dieser Tochter!
Eine wunderbare Form, dankbar zu sein für das, was noch da ist.
Für die, die dankbar sind - und für die, die es noch werden wollen - habe ich ein Buch geschrieben.
Es heißt:
"Frau Franke sagt Danke. Mutmachgeschichten zum Vorlesen für Menschen mit Demenz."

3 Kostproben aus dem Buch:
1. "Ich zähle täglich meine Knöpfe" (Seite 13-14): Frau Keller tut jeden Abend der Hintern weh. Warum? Sie steckt jeden Morgen eine Handvoll Knöpfe in ihre Jackentasche. Und immer, wenn sie für etwas dankbar ist, wandert ein Knopf in die Gesäßtasche. Abends tut ihr dann deshalb der Hintern weh. Und wenn sie den Tag nochmal Revue passieren lässt, wird ihr klar: "Meine Nachbarin hat mir heute eine Gurke geschenkt. Und ich habe noch viel mehr Knöpfe in der Gesäßtasche - und Gründe, um dankbar zu sein."
2. "Anke, sag danke!" (Seite 64): Wer kennt das nicht aus seiner Kindheit: Beim Gang zum Metzger bekommt das Kind ein Rädchen Wurst geschenkt. Und die Oma sagt zur Tochter: "Aber Anke, wie sagt man?" Aus der Aufforderung zum Danke-Sagen habe ich eine Geschichte gemacht, die zur Dankbarkeit einladen will.
3. "Eine Tasse mit vielen Macken" (Seite 161): Barbara genießt ihren Tee. Die Geschichte will alle Sinne anregen. Zelebriert den Geschmack und Geruch des Tees. Und ausgerechnet die Tasse mit den Macken, an denen man auch fühlen kann, ist Barbaras Lieblingstasse.
Leckere Süßigkeiten, Essen und bunte Farben bieten Grund zur Dankbarkeit...

Aber:
Finde eigentlich nur ich mein Buch gut?
Nein - hier der Beweis:
Darum empfehlen Leser "Frau Franke sagt danke":
Dass ich mich positiv über meine eigenen Bücher äußere, ist klar. Denn ich mag meine Bücher ehrlich gesagt. Aber hier mal ein paar Leserstimmen. Darum finden sie das Buch gut (Quelle: amazon-Renensionen):
Claudia Bignion beurteilt das Buch auf amazon mit der Bestnote mit folgenden Worten: „Ihr Erfolg mit diesem abwechslungsreichen Buch ist quasi garantiert. Natürlich sind Aktivierungsangebote immer tagesformabhängig. Dank Uli Zellers Erfahrung in der Altenhilfe, sind Sie für vielfältige und spannende Stunden mit demenzerkrankten Menschen gerüstet. Das Theologiestudium des Autors schimmert dezent durch jede Seite hindurch. Vorleser und Zuhörer werden von einer Philosophie der Wertschätzung unseres Lebens begleitet. Zart, fast unmerklich, ökumenisch, auf eine Weise die das Herz berührt.
Louis, ein Leser, schreibt auf amazon: „Ein schönes Buch mit bunten Beiträgen rund um das Thema Dankbarkeit (...) Das ganze Buch ist einfach und heiter gehalten. Klare Empfehlung.“ Louis beurteilt das Buch mit 5 Sternen. Bestnote.
Ulrike Dellke schreibt: „Ob die kurzen Geschichten, oder die Verse und Reime. Unsere Bewohner lieben es. Oftmals ergeben sich während oder nach dem Lesen interessante Gespräche.“
Ich wünsche dir, dass es mit diesem Buch aufwärts geht - trotz Demenz...

Noch mal kurz 3 Vorteile des Buchs:
1. Geschichten rund um Dankbarkeit.
2. Sprache für Menschen mit Demenz.
3. Hinten drin findest du 25 Gründe, um dankbar zu sein (Seite 181).
Aber, Achtung:
Kaufe das Buch nicht, wenn du...
1. überzeugt bist davon, dass es dir nicht weiterhilft, dankbar zu sein.
2. wenn du nicht gern liest und dir nicht vorstellen kannst, es einfach mal auszuprobieren.
3. wenn du ein Heilmittel gegen Demenz erwartest.
Das Buch ist kein Hokuspokus. Kein Heilsversprechen. Aber bietet dir jede Menge Potenzial für schöne Augenblicke.
Was der Verlag über das Buch schreibt, verrate ich dir hier:

Das schreibt der Verlag zu "Frau Franke sagt Danke":
„Dankbarkeit tut einfach gut.
Das gilt auch für Menschen mit Demenz, weiß Uli Zeller aus seiner beruflichen Erfahrung.
Und so geht es bei vielen Geschichten in diesem Buch um die Frage:
Wofür kann ich dankbar sein?
Kurze, humorvolle Episoden in einfachen Sätzen sorgen dafür, dass die Betroffenen nicht überfordert werden.
Zwischendurch gibt es kleine Rätsel oder Reime zum Ergänzen.
Das macht Spaß, trainiert das Gedächtnis und schenkt Erfolgserlebnisse“, bestätigt der Verlag.
Ich nenne dir noch drei Appetithappen, pass auf...

Noch 3 Appetithappen aus dem Buch:
- Diese alten Berufe kennt heute kaum noch jemand (ab Seite 35) – ich musste auch erst recherchieren.
- Mit dieser Übung habe ich beim Schreiben selbst gemerkt, dass ich dankbarer und zufriedener werde (Seite 80).
- Plus: Diese Geschichte kannst du in ein Abendritual einbauen – auf dass dein Zuhörer damit (hoffentlich) glücklich einschläft (Seite 104).
Lass uns Omas Augen zum Leuchten bringen.
Dein Uli
P.S.: Du willst ein Buch? 3 Möglichkeiten gibts...
1. Du willst das Buch als E-Book? Dann bitte hier lang zum E-Book.
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Dann schreibe mir. Wenn du meine Mails erhältst, antworte mir einfach auf meine Mail. Ich schicke dir das Buch gern signiert zu. Das gedruckte Buch kostet 10 Euro. Plus 3 Euro Versandkosten.
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