Katzengeschichten bei Demenz: Lass die Katze aus dem Sack
Warum diese 30 Katzengeschichten bei Demenz?
Dein demenziell veränderter Angehöriger...
- liebt Katzen. Aber ist nicht mehr in der Lage, sich selbst um eine zu kümmern.
- scheint alles vergessen zu haben. Aber wenn er eine Katze sieht, lächelt er, wird wach und will sie streicheln.
- wird bei langen Gesprächen und Geschichten fahrig. Aber kurz ist er immer wieder mal aufmerksam.
Und du möchtest die gemeinsame Zeit als wertvoll erleben.
Lass mich dir von Ella erzählen.
Ella saß gerne am Fenster.
In dem Pflegeheim, in dem sie lebte.
Schaute hinaus.
Ihr Gesicht wirkte oft wie versteinert.
Wurde sie zu Gottesdienst, Gymnastik oder Spaziergang eingeladen, ignorierte sie die Einladung.
Vielleicht kennst du das.
Dein Angehöriger schaut vor sich hin.
Du hast manchmal das Gefühl, er ist nicht mehr Teil dieser Welt.
Doch Ella hatte eine Sache, die sie begeistert hat.
Wenn draußen eine Katze vorbei streunte, bekam Ella glänzende Augen.
Vielleicht hast du das Gefühl:
Mein Angehöriger gehört nicht mehr zu dieser Welt.
Mit vielen Themen erreiche ich ihn nicht mehr.
Wenn dein Angehöriger Katzen mag, habe ich hier ein Buch für dich:

Mein Buch soll nämlich genau hier helfen:
- Du bekommst 30 Geschichten, die auch bei kurzer Aufmerksamkeitsspanne funktionieren. Sie sind der Länge nach geordnet. Vorne die längeren, hinten die kürzeren Geschichten.
- Du bekommst nicht nur Geschichten, sondern auch Gesprächsimpulse und Beschäftigungsideen, die Erinnerungen wecken und dabei anregen, aktiv zu werden.
- Du bekommst einen neuen Blick, um das Potenzial in deinem Angehörigen zu sehen. Denn Demenz ist nicht nur eine Abwärtsspirale. Es gibt auch fröhliche Augenblicke, Grund zum Lachen und gemeinsame schöne Erlebnisse.
Hier 3 verblüffende Erfolge, die dir das Buch schenken kann:
1. Hilft, wenn man nicht damit rechnet
So sagte es Angelika.
Tochter einer betagten Dame mit fortgeschrittener Demenz.
Sie erklärte:
"Ich bin mit Hunden aufgewachsen.
Meine Mutter hatte immer Hunde.
Katzen hatten wir nie."
Doch dann das Erstaunliche:
Angelikas Mama lächelte bei Katzengeschichten.
Wenn sie eine kleine Plüschkatze streicheln konnte.
Wenn ich es mit Hundegeschichten und Plüschhund probiert habe, reagierte sie weniger.
Ich habe es mehrmals versucht.
Woran lag das?
Tochter Angelika hatte eine Idee:
"Mamas Eltern lebten auf dem Land.
Sie hatten 3 Schweine, 4 Kühe und 13 Hühner.
Und wahrscheinlich auch eine Katze."
Angelikas Mutter hatte also vielleicht Teile ihres Erwachsenenlebens vergessen.
Hatte aber im Herzen ihre Kindheit gespeichert.
Und konnte an Erlebnisse mit Katzen anknüpfen.

2. Hilft, sich zu fokussieren
Manchen fällt es richtig schwer:
Einfach nur da sein.
Die Oma mit Demenz zu besuchen.
Nur neben ihr sitzen.
Sie auschauen.
Ihr zuhören.
Auf das zu reagieren, was sie sagt.
Manche schalten dann lieber Fernseher oder Radio an.
Lenken sich ab.
Auch eine Möglichkeit.
Aber, wenn dein Angehöriger Katzen mag, bring mein Buch mit.
Jedesmal, wenn du da bist, lies ihm eine Geschichte vor.
Bei jeder Geschichte findest du auch Beschäftigungsideen und Gesprächsimpulse.
So bist du auf eine Sache fokussiert.
Und die nächsten 30 Mal, wenn ihr euch seht, habt ihr jedes Mal für 10 Minuten eine schöne Ablenkung.
Hoffentlich mit positiven Erinnerungen.
Und strahlenden Augen.
3. Hilft ganz individuell
Die Geschichten dieses Buches sind mitten im Leben entstanden.
Menschen haben mir von ihren Erfahrungen mit Katzen erzählt.
Darunter auch viele alte Menschen.
Geschichten von heute und von früher.
Lustige Geschichten.
Und Trauriges.
Das habe ich dann gesammelt.
Ergänzt.
Neu aufgeschrieben.
Beschäftigungsideen und Gesprächsimpulse dazu überlegt.
Habe es mit Menschen mit Demenz ausprobiert.
Nochmal anders formuliert.
Überarbeitet.
Erweitert.
Vereinfacht.
So lange, bis ich gemerkt habe:
Jetzt kommts bei vielen Menschen gut an.
Und ich kann es guten Gewissens an Dritte weitergeben.
Finde eigentlich nur ich mein Buch gut? Nein.
Hier eine Lesermeinung:
“
Gerne lese ich Menschen mit Demenz aus diesem Buch vor. Und auch mal anderen Zuhörern aus meinem Bekanntenkreis. Ich erlebe oft, wie Bewohner aufblühen und über das ganze Gesicht strahlen und dann vereinzelt ihre persönlichen Katzengeschichten von früher erzählen oder das Plüschtier fest an sich drücken und zufrieden lächeln.
Daniel Wulle, Pflegefachmann

Per Mail kannst du bei mir Bücher mit Autorensignatur bestellen (zzgl. 3 Euro Versandkosten).

Für wen das Buch ist - und für wen nicht:
Wenn du denkst, dass sowieso alles abwärts geht und nichts mehr hilft, dann kaufe dieses Buch nicht. Ich selbst habe aber auch schon mit Menschen mit fortgeschrittener Demenz sehr schöne Erfahrungen mit diesen Katzengeschichten gemacht. Wenn du also offen bist, dass du etwas Positives bewirken kannst - dann greif zu.
Was der Verlag über das Buch schreibt, verrate ich dir hier...

Das schreibt der Reinhardt-Verlag zu "Lass die Katze aus dem Sack. 30 Katzengeschichten zum Vorlesen bei Demenz":
„Morgens schleicht sie ums Bett. Später klaut sie den Fisch vom Teller. Und dann springt sie auf Omas Schoß und lässt sich streicheln. Wer mit Katzen gelebt hat, dem bleiben die gemeinsamen Erlebnisse oft lange im Gedächtnis. Autor Uli Zeller hat Seniorinnen und Senioren befragt, was sie mit ihren Stubentigern erlebt haben, und die Erinnerungen in humorvolle Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz verpackt: So können die Erzählungen auch zu positiven Emotionen und Wohlbefinden beitragen. Jede Geschichte enthält eine Aktivierungsidee wie einen Gesprächsimpuls, zum Beispiel über die Gewohnheiten von Katzen bei ihren Streifzügen. Jetzt kann die Katze aus dem Sack! Und für beste Unterhaltung und zauberhafte Erinnerungen sorgen."

Falls du bis hierher gelesen und das Buch noch nicht gekauft hast,...
Hier drei weitere Gründe, um das Buch zu kaufen:
- Das Buch eignet sich auch als Geschenk.
- Auf jede Geschichte und jede Beschäftigungsidee, die im Buch stehen kommen mindestens zwei oder drei Geschichten und Beschäftigungsideen, die es nicht ins Buch geschafft haben. Weil sie zu schwer zu verstehen waren. Oder mit der Lebenswelt der Zuhörer zu wenig zu tun hatten. Daher erspart dir das Buch viel Zeit, Unnötiges auszuprobieren. Denn alles ist fixfertig ausgetestet.
- Plus: Du lernst in dem Buch die Vierbeiner Simba, Kater Johnny und Käpt'n Flint kennen (-:
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Lass uns Omas Augen zum Leuchten bringen.
Dein Uli

P.S.: Ich habe dieses Buch unseren beiden Töchtern gewidmet.
Sie haben mir immer ihre Plüsch-Katzen ausgeliehen, wenn ich mit dem Katzen-Manuskript ins Pflegeheim gegangen bin.
Manchmal mehr, manchmal weniger bereitwillig...
