Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern
Du fragst dich als Angehöriger:
- "Meine Oma fragt immer das Gleiche. Kann ich ihr noch etwas sagen, dass es hängen bleibt?"
- "Wohin mit Wut, Zorn und Enttäuschung, wenn es wieder mal nicht rund läuft?"
- "Wie schaffe ich es, nicht auszubrennen?"
Lass uns etwas zurück gehen.
Ein Baby kann noch nichts.
Dann kommt mehr und mehr dazu.
Wie Geldscheine, die du aufeinander stapelst, so stapeln sich Fähigkeiten bei einem Menschen.
Stück für Stück.
Geldschein für Geldschein.
Was passiert, wenn der Sturm der Demenz über diesen Geldstapel hinweg weht?
Vielleicht fühlst du dich genau so.
Wie ein Mensch, der Geldscheinen hinterherläuft, die im Sturm verteilt werden.
Du siehst, wie dein Angehöriger immer weniger wird.
Kannst nicht damit umgehen, wenn er andere Menschen beleidigt.
Machst dir Sorgen, wenn er alleine zuhause ist. Und denkst: "Es wird ihm doch nichts passieren."
Du bist dir unsicher: Ist es denn nun eine Demenz? Oder doch nur normale Altersvergesslichkeit? Oder eine andere Krankheit?
Und merkst:
"Uff, ich bin irgendwie überfordert.
Geht das auch einfacher?"
Die Antwort darauf bekommst du in diesem Buch:

Die Kernidee meines Buches ist nämlich genau das:
- Es hilft dir, besser zu verstehen, was in deinem Angehörigen vorgeht. Dadurch wirst du empathischer und sicherer im Alltag.
- Es hilft dir, dich selbst zu verstehen. Und herauszufinden, wie viel Nähe dir gut tut und wieviel Abstand du brauchst. Und wie du es schaffen kannst, diesen Abstand ohne schlechtes Gewissen zu bekommen.
- Es hilft dir, das Potenzial in deinem Angehörigen zu sehen. Denn trotz allem Schwierigen: Demenz ist nicht nur eine Abwärtsspirale. Es gibt auch fröhliche Augenblicke, Grund zum Lachen und gemeinsame schöne Erlebnisse.
All das ist möglich.
Diese 3 Erkenntnisse helfen dir, Menschen mit Demenz besser zu begleiten, ohne dich zu überfordern:
1. "Wo ist denn meine Mutti", fragt die 97-Jährige Frieda mit Demenz.
Jeder andere weiß:
Mutti ist tot.
Was sage ich Frieda nun?
Erkläre ich ihr die Wahrheit?
Damit stoße ich sie vor den Kopf.
Bin damit aber ehrlich zu ihr.
Allerdings wird Frieda das wohl ziemlich durcheinander bringen.
Oder beschwichtige ich?
Und lüge vielleicht: "Mutti ist im Garten und holt Schnittlauch für die Suppe."
Eine Lüge in der Hoffnung, dass Frieda die Sache in 5 Minuten sowieso vergessen hat.
Aber, du ahnst es:
Frieda wird die Sache vielleicht vergessen.
Auf der Beziehungsebene wird aber etwas zurück bleiben.
Sie merkt:
Man hat mich angelogen.
Und das macht die Beziehung nicht besser...
Ich habe meinen eigenen Weg gefunden, mit solchen Situationen umzugehen.
Und zwar:
- Ohne dass ich mein Gegenüber vor den Kopf stoße.
- Ohne dass ich Frieda anlügen muss.
- Ohne dass ich mich dabei verbiegen und den anderen mit einem schlechten Gefühl zurücklassen muss.
Ab Seite 21 erkläre ich dieses Beispiel ausführlich.
Mit einem einfachen Schema, an das du dich in solchen Situationen schnell erinnern wirst.
Und mit zwei Lösungen, wie du damit umgehen kannst.
Du kannst nämlich ihre Wahrnehmung in eine bestimmte Richtung lenken.
Mit welcher einfachen Technik, das erfährst du im Buch.
Und du kannst sie dort abholen, wo sie ist.
Das ist die zweite Lösung.
Diese habe ich ebenfalls in diesem Kapitel beschrieben.
2. "Die kriegt doch nichts mehr mit", sagt jemand über Emma.
Emma war schwer dement.
Sie konnte Harn und Stuhl nicht mehr halten.
Ich betreute sie als Pfleger.
Damals hatte ich viel Spätdienste und brachte Emma abends oft ins Bett.
Da ich um ihren religösen Hintergrund wusste, tat ich dies:
Wenn sie im Bett lag, hielt ich ihre Hand.
Und betete laut ein Vater unser.
Emma sprach damals kaum noch.
Doch beim Vater unser betete sie oft ein paar Worte mit.
Es waren aber immer wieder andere Worte.
Und es waren mal mehr, mal weniger Worte.
Spannend, dachte ich.
Und so druckte ich das "Vater unser" 100 Mal aus.
Und jedes Mal, nachdem ich Emma ins Bett gebracht hatte, wertete ich die heutige Gebetssituation aus.
Ich schrieb auf, wie ihre Stimmung war.
Ob sich an diesem Tag etwas Besonderes ereignet hatte.
Nachdem ich die 100 Gebete ausgewertet hatte, kam ich zum Schluss:
Menschen mit Demenz bekommen viel mit.
Mehr als ich dachte.
Und es gibt Umstände, die ihnen helfen.
Und Umstände, die ihre Situation schwieriger machen.
Ab Seite 38 erzähle ich, welche Kriterien es genau waren, die Emma gut getan haben.
Und auch, welche Bedingungen ihr eher Mühe gemacht haben.
3. "Daran erinnere ich mich noch!"
Es gibt Geschichten, die bleiben lange im Gedächtnis.
Ich habe einmal genau untersucht:
Welche Geschichten kennen Senioren von früher eigentlich gut?
Als Christ habe ich das mit Geschichten aus der Bibel getestet.
Und zwar so:
1. habe ich im Pflegeheim herumgefragt:
"An welche Bibelgeschichte erinnern Sie sich?"
2. habe ich beim Erzählen darauf geachtet:
Bei welchen Geschichten reagieren die Zuhörer am meisten?
Bei welcher Geschichte entspannen sich die Gesichtszüge?
Wann gehen die Augen auf?
Gibt es vielleicht sogar Geschichten, bei denen noch Worte oder Sätze bekannt sind und mitgesprochen werden?
3. habe ich noch alte Lehrpläne gewälzt:
Welche Bibelgeschichten wurden in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts eigentlich in der Schule gelehrt?
Was mussten die Senioren von heute früher auswendig lernen?
So konnte ich die Bibel-Geschichten immer mehr eingrenzen.
Und bin auf zwei Kriterien gekommen.
Das sind die zwei Aspekte, die den Unterschied machen.
Wenn einer davon zutrifft, kennen Senioren die Geschichte am ehesen.
Und dann kann man sie damit gut abholen.
Ab Seite 90 erzähle ich, welches diese zwei Punkte sind.
Und nenne dir auch die 25 Bibelgeschichten, auf die diese Gesetzmäßigkeiten am meisten zutreffen.
Übrigens, auch gut:
Das geht nicht nur mit Bibel-Geschichten.
Man kann das auch übertragen.
Und so das Gegenüber mit Geschichten abholen, die ihm gut tun.
Finde eigentlich nur ich mein Buch gut?
Nein.
Ein Regenbogen kann für Hoffnung stehen.
Aber auch für Vielfalt.
Wie bei einem Regenbogen loben Leser, dass der Ratgeber so vielfältig ist und sie wieder zuversichtlich macht
Hier 12 Gründe.

Darum empfehlen Leser das Buch "Menschen mit Demenz begleiten" (12 Gründe):
Dass ich mich positiv über meine eigenen Bücher äußere, ist klar. Denn ich mag meine Bücher ehrlich gesagt. Aber hier mal 12 Gründe, die meine Leser nennen. Darum finden sie das Buch gut (Quelle: amazon-Rezensionen):
1. Ich kann nun achtsamer mit alten Menschen umgehen.
2. Das Buch hilft, die Situation klarer zu sehen.
3. Nach dem Lesen mehr Verständnis für die Eigenheiten meines Gegenübers.
4. Das Buch bringt mich auf gute Ideen, Erinnerungen zu wecken.
5. Es ist kurz gehalten und kommt auf den Punkt.
6. Geschichten, Reime und Sprüche runden das Buch ab.
7. Vielseitige Aspekte der Demenz, sodass ich immer wieder gerne darauf zurückgreife.
8. Nicht nur für Angehörige geeignet, sondern auch für Betreuer, Pflegepersonal und ehrenamtlich Tätige.
9. Liebe- und verständnisvoll geschrieben.
10. Es hilft mir, hoffnungsvoller mit Demenz umzugehen.
11. Praxisnah, und dennoch mit vielen Fakten.
12. Lebensbejahend und mutmachend.
„Angehörige oder Pflegende sind oft überfordert und überlastet. Das Buch hilft, Klarheit zu schaffen und Verständnis zu wecken. Ich mag auch die biblische Botschaft total arg, denn grade die Frage was ist das Leben so noch wert, die ich oft von Patienten höre, wird beantwortet. Wie in einem Zitat: Zufriedenheit hängt nicht von Leistung ab. Jeder Mensch ist geliebt und gewollt.“
Liselotte / amazon
"Uli Zeller bedient sich einer einfachen Sprache, die auch für Laien gut verständlich ist. Das Buch enthält wichtige Hinweise zur Kommunikation und einfach umsetzbare Übungen zur Gestaltung des Alltags. Der Autor ermutigt zum Erzählen von Geschichten mit Puzzleteilen aus der Biographie der dementen Person, die verschüttet geglaubte Erinnerungen wecken können. Uli Zeller bezieht auch den Glauben als Ressource in die Betreuung von dementen Angehörigen ein."
Helena Gysin
"Family next"

"Dies ist ein Buch, ob für Angehörige oder auch Betreuer etc. Super geschrieben, praktisch, klar verständlich, und mit vielen tollen Beispielen aus den Erfahrungen des Autors. Was will man mehr? Und das noch bezahlbar."
Caegospelnews /amazon

Für wen das Buch ist - und für wen nicht:
Wenn du ein Problem damit hast, dass ich in dem Buch ein christliches Menschenbild vertrete und dass ich auch Bibelstellen nenne, dann kaufe dir dieses Buch lieber nicht. Aber wenn du dagegen offen bist, Impulse aus der Bibel anzunehmen, und davon zu lernen, dann ist das Buch für dich. Selbst dann, wenn du dich selbst nicht als Christ siehst. Denn viele Punkte kannst du auch übertragen.
Was der Verlag über das Buch schreibt, verrate ich dir hier und wünsche dir, dass du damit erlebst:
Menschen mit Demenz begleiten. Nein, das heißt nicht nur Überforderung.
Es kann auch aufwärts gehen.

Das schreibt der Verlag zu "Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern":
„Wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt, wird der Alltag auf den Kopf gestellt.
In diesem Ratgeber bietet der erfahrene Krankenpfleger und Theologe Uli Zeller praxisnahe Tipps und beleuchtet die Pflege von Menschen mit Demenz aus einer christlichen Perspektive.
Anhand persönlicher Geschichten und beruflicher Erfahrung zeigt der Autor, wie Angehörige die Herausforderungen der Demenzbetreuung mit Liebe, Geduld und Glauben meistern können, ohne sich dabei selbst zu überfordern.
Der Ratgeber beantwortet Fragen wie:
Wie kann man mit dementen Menschen beten?
Wie reagiert man auf schwieriges Verhalten?
Wie lässt sich die gemeinsame Zeit sinnvoll gestalten?
Wie schaffe ich Zeit für mich selbst?
Mit praktischen Handlungsanweisungen, christlichen Werten und hilfreichen Tipps aus seiner beruflichen Praxis bietet dieses Buch eine wichtige Stütze für Angehörige.
Zusätzlich teilt Zeller wertvolle Ratschläge von anderen Betroffenen – denn Angehörige sind oft die besten Experten“, so beschreibt der Brunnen-Verlag das Buch.

Falls du bis hierher gelesen und das Buch noch nicht gekauft hast...
Hier drei weitere Gründe, um das Buch zu kaufen. In dem Buch wirst du erfahren:
- Warum man in verschiedenen Phasen einer Demenz unterschiedlich mit den Betroffenen umgeht – und wie man diese Phasen erkennt.
- Warum biblische Geschichten, Lieder und Gebete viele Menschen mit Demenz gut abholen - und wie du diese Gebete einsetzen kannst.
- Plus: Warum es so wertvoll ist, gemeinsam Zeit sinnvoll zu gestalten – und wie du die gemeinsame Zeit einzigartig machen.
So bekommst du noch einen Bonus zum Buch:
Es gibt noch ein Zusatzkapitel zum Buch, das du nur direkt bei mir bekommst. Falls du im Internet oder im Buchladen kaufst, schicke mir die Kaufbestätigung an uli (a) zeller-geschichten.de - und ich schicke dir dieses Zusatz-Kapitel als pdf:
- Dein Gegenüber schlägt um sich. 5 Tipps bei herausforderndem Verhalten.
- Dein Gegenüber wirkt selbstbewusst. Aber die Fassade bei ihm bröckelt. Mit diesen 3 Tipps kannst du dein Gegenüber ernst nehmen.
- Als Angehöriger im Hamsterrad? 4 Tipps, um als Angehöriger Abstand zu bekommen.
- Tragisch-komische und tiefsinnige Aussprüche von Menschen mit Demenz.
PLUS: Bei beginnender Demenz: Ich habe mehrere hundert Fragen zur Biographiearbeit im Gespräch mit Senioren getestet. Ich verrate dir die 11 Fragen, die am meisten Erinnerungen wecken - und deren Antworten eine große Ressource in späteren Demenzphasen sind.
Du willst das Buch
"Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern"?
Dann klicke hier:
Meine E-Mail-Adresse: uli (a) zeller-geschichten.de
Per Mail kannst du bei mir Bücher mit Autorensignatur bestellen (zzgl. 3 Euro Versandkosten).
An diese E-Mail-Adresse kannst du mir auch die Bestätigung für den Bonus schicken. Dann schicke ich dir deinen Bonus als pdf zu.
Lass uns Omas Augen zum Leuchten bringen.
Dein Uli

P.S.: Zum Schluss noch die Auflösung.
Nun komme ich zurück zum Bild mit dem Stapel.
Wenn eine Demenz in ein Leben tritt, ist sie wie ein Sturm.
Die Demenz weht über den Stapel mit Scheinen hinweg.
Sie trägt die Scheine fort.
Und, wichtig:
Sie trägt die Scheine von oben nach unten fort.
Das, was man zuletzt gelernt hat, hat man als erstes wieder vergessen.
Der Name der Enkelin geht verloren, aber der Name der Mutter ist noch lange präsent.
Die Fachsprache, die man in der Ausbildung gelernt hat, ist vergessen.
Aber der Dialekt der Heimat noch präsent.
Den Nachnamen, den die Frau bei ihrer Hochzeit angenommen hat – er ist weg.
Aber ihr Mädchenname – und vor allem der Vorname – ist noch bekannt.
In meinem Buch "Menschen mit Demenz begleiten" zeige ich dir:
Viele Möglichkeiten, um an die Scheine im Stapel zu kommen.
Um mit dem zu arbeiten, was noch da ist.
Und wie man Erinnerungen von früher einbeziehen kann.
Also wie man die unteren Scheine festhalten kann.
