Menschen mit Demenz begleiten ohne sich zu überfordern.
Wie kann das gelingen?
Lass uns etwas zurück gehen.

Ein Baby kann noch nichts.
Dann kommt mehr und mehr dazu.
Zuerst lernt es Laute, dann einzelne Wörter – schließlich ganze Sätze sprechen.
Fähigkeiten stapeln sich auf.
Wie wenn man Scheine vom Bankautomat holen würde.
Ein Schein auf den anderen.
Bis ein ganzer Stapel da ist.
Jeder stapelt Schätze auf.
Von unten nach oben.
Du lernst erst deine Mutter kennen, dann den Vater.
Später deine Geschwister. Dann den Ehepartner.
Schließlich eigene Kinder und Enkel.
Wie auf einem Stapel.
Zuerst den Dialekt von zuhause.
Dann die Schriftsprache – hochdeutsch.
Dann englisch.
Dann französisch.
Was passiert nun, wenn später der Sturm Demenz über dieses Leben weht?
Du kannst es dir vielleicht schon denken.
Ich verrate es dir unten.
Und auch, wie dir dieses Bild vom Sturm helfen kann.
Bleib dran.

Menschen mit Demenz begleiten.

Und das, ohne sich zu überfordern?
Geht das denn?

Denn Demenz und Überforderung - das gehört doch zusammen!

Da ist die Überforderung, wenn der demente Partner jeden Tag weniger wird.
Nur noch ein Schatten seiner selbst ist.
Eine Karikatur seines früheren Lebens.

Wenn er andere beleidigt.
Du dir Sorgen machst, wenn er alleine zuhause ist: "Es wird ihm doch nichts passieren."
Oder die Ungewissheit: Ist es denn nun eine Demenz? Oder doch nur normale Altersvergesslichkeit? Oder eine andere Krankheit?

Du fragst dich als Angehöriger:
- "Meine Oma fragt immer das Gleiche. Kann ich ihr noch etwas sagen, dass es hängen bleibt?"
"Wohin mit Wut, Zorn und Enttäuschung, wenn es wieder mal nicht rund läuft?"
"Wie schaffe ich es, nicht auszubrennen?"

Und als Christ fragst du dich vielleicht:
- Kann ich meinem dementen Gegenüber etwas weitergeben von meiner Hoffnung?
- Wie kann ich Mama an das erinnern, was ihr früher Kraft gegeben hat?
- Kann man mit einer Demenz überhaupt noch - so wie andere Menschen - im Glauben einen Neuanfang als Christ erleben?

Diese 3 Erkenntnisse helfen dir, Menschen mit Demenz besser zu begleiten, ohne dich zu überfordern:

1. "Wo ist denn meine Mutti", fragt die 97-Jährige Frieda mit Demenz.
Jeder andere weiß:
Mutti ist tot.
Was sage ich Frieda nun?
Erkläre ich ihr die Wahrheit?
Damit stoße ich sie vor den Kopf.
Bin damit aber ehrlich zu ihr.
Allerdings wird Frieda das wohl ziemlich durcheinander bringen.
Oder beschwichtige ich?
Und lüge vielleicht: "Mutti ist im Garten und holt Schnittlauch für die Suppe."
Eine Lüge in der Hoffnung, dass Frieda die Sache in 5 Minuten sowieso vergessen hat.
Aber, du ahnst es:
Frieda wird die Sache vielleicht vergessen.
Auf der Beziehungsebene wird aber etwas zurück bleiben.
Sie merkt:
Man hat mich angelogen.
Und das macht die Beziehung nicht besser...
Ich habe meinen eigenen Weg gefunden, mit solchen Situationen umzugehen.
Und zwar:
- Ohne dass ich mein Gegenüber vor den Kopf stoße.
- Ohne dass ich Frieda anlügen muss.
- Ohne dass ich mich dabei verbiegen und den anderen mit einem schlechten Gefühl zurücklassen muss.
Ab Seite 21 erkläre ich dieses Beispiel ausführlich.
Mit einem einfachen Schema, an das du dich in solchen Situationen schnell erinnern wirst.
Und mit zwei Lösungen, wie du damit umgehen kannst.
Du kannst nämlich ihre Wahrnehmung in eine bestimmte Richtung lenken.
Mit welcher einfachen Technik, das erfährst du im Buch.
Und du kannst sie dort abholen, wo sie ist.
Das ist die zweite Lösung.
Diese habe ich ebenfalls in diesem Kapitel beschrieben.

2. "Die kriegt doch nichts mehr mit", sagt jemand über Emma.
Emma war schwer dement.
Sie konnte Harn und Stuhl nicht mehr halten.
Ich betreute sie als Pfleger.
Damals hatte ich viel Spätdienste und brachte Emma abends oft ins Bett.
Da ich um ihren religösen Hintergrund wusste, tat ich dies:
Wenn sie im Bett lag, hielt ich ihre Hand.
Und betete laut ein Vater unser.
Emma sprach damals kaum noch.
Doch beim Vater unser betete sie oft ein paar Worte mit.
Es waren aber immer wieder andere Worte.
Und es waren mal mehr, mal weniger Worte.
Spannend, dachte ich.
Und so druckte ich das "Vater unser" 100 Mal aus.
Und jedes Mal, nachdem ich Emma ins Bett gebracht hatte, wertete ich die heutige Gebetssituation aus.
Ich schrieb auf, wie ihre Stimmung war.
Ob sich an diesem Tag etwas Besonderes ereignet hatte.
Nachdem ich die 100 Gebete ausgewertet hatte, kam ich zum Schluss:
Menschen mit Demenz bekommen viel mit.
Mehr als ich dachte.
Und es gibt Umstände, die ihnen helfen.
Und Umstände, die ihre Situation schwieriger machen.
Ab Seite 38 erzähle ich, welche Kriterien es genau waren, die Emma gut getan haben.
Und auch, welche Bedingungen ihr eher Mühe gemacht haben.

3. "Daran erinnere ich mich noch!"
Es gibt Geschichten, die bleiben lange im Gedächtnis.
Ich habe einmal genau untersucht:
Welche Geschichten kennen Senioren von früher eigentlich gut?
Als Christ habe ich das mit Geschichten aus der Bibel getestet.
Und zwar so:
1. habe ich im Pflegeheim herumgefragt:
"An welche Bibelgeschichte erinnern Sie sich?"
2. habe ich beim Erzählen darauf geachtet:
Bei welchen Geschichten reagieren die Zuhörer am meisten?
Bei welcher Geschichte entspannen sich die Gesichtszüge?
Wann gehen die Augen auf?
Gibt es vielleicht sogar Geschichten, bei denen noch Worte oder Sätze bekannt sind und mitgesprochen werden?
3. habe ich noch alte Lehrpläne gewälzt:
Welche Bibelgeschichten wurden in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts eigentlich in der Schule gelehrt?
Was mussten die Senioren von heute früher auswendig lernen?
So konnte ich die Bibel-Geshichten immer mehr eingrenzen.
Und bin auf zwei Kriterien gekommen.
Das sind die zwei Aspekte, die den Unterschied machen.
Wenn einer davon zutrifft, kennen Senioren die Geschichte am ehesen.
Und dann kann man sie damit gut abholen.
Ab Seite 90 erzähle ich, welches diese zwei Punkte sind.
Und nenne dir auch die 25 Bibelgeschichten, auf die diese Gesetzmäßigkeiten am meisten zutreffen.
Übrigens, auch gut:
Das geht nicht nur mit Bibelgeschichten.
Man kann das auch übertragen.
Und so das Gegenüber mit Geschichten abholen, die ihm gut tun.

Finde eigentlich nur ich mein Buch gut?
Nein.
Ein Regenbogen kann für Hoffnung stehen.
Aber auch für Vielfalt.
Wie bei einem Regenbogen loben Leser, dass der Ratgeber so vielfältig ist und sie wieder zuversichtlich macht
Hier 12 Gründe.

Validation nach Naomi Feil - das kann auch bedeuten, dass schlechtes Wetter auch mal dazu gehört. Hier ein Regenbogen.

Darum empfehlen Leser "Menschen mit Demenz begleiten" (12 Gründe):

Dass ich mich positiv über meine eigenen Bücher äußere, ist klar. Denn ich mag meine Bücher ehrlich gesagt. Aber hier mal 12 Gründe, die meine Leser nennen. Darum finden sie das Buch gut (Quelle: amazon-Rezensionen):

1. Ich kann nun achtsamer mit alten Menschen umgehen.
2. Das Buch hilft, die Situation klarer zu sehen.
3. Nach dem Lesen mehr Verständnis für die Eigenheiten meines Gegenübers.
4. Das Buch bringt mich auf gute Ideen, Erinnerungen zu wecken.
5. Es ist kurz gehalten und kommt auf den Punkt.
6. Geschichten, Reime und Sprüche runden das Buch ab.
7. Vielseitige Aspekte der Demenz, sodass ich immer wieder gerne darauf zurückgreife.
8. Nicht nur für Angehörige geeignet, sondern auch für Betreuer, Pflegepersonal und ehrenamtlich Tätige.
9. Liebe- und verständnisvoll geschrieben.
10. Es hilft mir, hoffnungsvoller mit Demenz umzugehen.
11. Praxisnah, und dennoch mit vielen Fakten.
12. Lebensbejahend und mutmachend.

Kaufe das Buch nicht, wenn du Probleme damit hast, dass

1.  in dem Buch von Gott geredet wird und ein christliches Menschenbild vertreten wird.
2. ich vieles mit der Bibel begründe und auch Bibelstellen nenne. Das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen. Für eine christliche Zielgruppe. Das Meiste aus dem Buch würde ich für christlich eher distanzierte Leser genauso schreiben - nur würde ich nicht so vieles mit Bibelstellen untermauern. Weil sie für viele Leser nicht so interessant sind. Und für manche sogar störend.
3. sich 1 von 5 Kapiteln um das Thema dreht "Gute Nachricht für Menschen mit Demenz". Ich habe meine theologische Masterarbeit zum Thema geschrieben: Wie kann man Menschen mit Demenz etwas weitergeben? Und zwar - so der Schwerpunkt - die gute Nachricht aus der Bibel. Das ist auch in diesen Ratgeber eingeflossen. Ich finde, man kann die Methoden hinter diesem frommen Anliegen auch leicht auf andere Themen des Lebens übertragen. Wenn du damit aber Schwierigkeiten hast: bitte kaufe dir das Buch dann nicht.

Was der Verlag über das Buch schreibt, verrate ich dir hier und wünsche dir, dass du damit erlebst:
Menschen mit Demenz begleiten. Nein, das heißt nicht nur Überforderung.
Es kann auch aufwärts gehen.

Wie wird man alt - das kann diese Treppe lehren. Stufe um Stufe.


Das schreibt der Verlag zu "Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern":

„Wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt, wird der Alltag auf den Kopf gestellt.
In diesem Ratgeber bietet der erfahrene Krankenpfleger und Theologe Uli Zeller praxisnahe Tipps und beleuchtet die Pflege von Menschen mit Demenz aus einer christlichen Perspektive.
Anhand persönlicher Geschichten und beruflicher Erfahrung zeigt der Autor, wie Angehörige die Herausforderungen der Demenzbetreuung mit Liebe, Geduld und Glauben meistern können, ohne sich dabei selbst zu überfordern.
Der Ratgeber beantwortet Fragen wie:
Wie kann man mit dementen Menschen beten?
Wie reagiert man auf schwieriges Verhalten?
Wie lässt sich die gemeinsame Zeit sinnvoll gestalten?
Wie schaffe ich Zeit für mich selbst?
Mit praktischen Handlungsanweisungen, christlichen Werten und hilfreichen Tipps aus seiner beruflichen Praxis bietet dieses Buch eine wichtige Stütze für Angehörige.
Zusätzlich teilt Zeller wertvolle Ratschläge von anderen Betroffenen – denn Angehörige sind oft die besten Experten“, so beschreibt der Verlag das Buch.
Ich nenne dir noch drei Punkte, pass auf...

Meine Bücher: Menschen mit Demenz begleiten

Hier nochmal drei zentrale Punkte aus dem Buch:

  • Warum man in verschiedenen Phasen einer Demenz unterschiedlich mit den Betroffenen umgeht – und wie man diese Phasen erkennt.
  • Warum biblische Geschichten, Lieder und Gebete viele Menschen mit Demenz gut abholen - und wie du diese Gebete einsetzen kannst.
  • Plus: Warum es so wertvoll ist, gemeinsam Zeit sinnvoll zu gestalten – und wie du die gemeinsame Zeit einzigartig machen.

Liselotte schreibt: „Angehörige oder Pflegende sind oft überfordert und überlastet. Das Buch hilft, Klarheit zu schaffen und Verständnis zu wecken. Ich mag auch die biblische Botschaft total arg, denn grade die Frage was ist das Leben so noch wert, die ich oft von Patienten höre, wird beantwortet. Wie in einem Zitat: Zufriedenheit hängt nicht von Leistung ab. Jeder Mensch ist geliebt und gewollt.“

Caegospelnews schreibt: "Dies ist ein Buch, ob für Angehörige oder auch Betreuer etc. Super geschrieben, praktisch, klar verständlich, und mit vielen tollen Beispielen aus den Erfahrungen des Autors. Was will man mehr? Und das noch bezahlbar."

Helena Gysin schreibt in der Zeitschrift "Family next": "Uli Zeller bedient sich einer einfachen Sprache, die auch für Laien gut verständlich ist. (...) Das Buch enthält wichtige Hinweise unter anderem zur Kommunikation mit dementen Angehörigen und einfach umsetzbare Übungen zur Gestaltung des Alltags. Uli Zeller bezieht auch den Glauben als Ressource in die Betreuung von dementen Angehörigen ein."

Du bekommst bei mir noch einen Bonus:

Das Buch ist inzwischen in der 4. Auflage erschienen.
Als die 1. Auflage herauskam, habe ich als Gastautor auch auf der Seite "Die Pflegebibel" geschrieben.
Eine regelmäßige Kolumne, die hieß: "Uli & die Demenz".
Und ich habe einige dieser Kolumnen mit in die 1. Auflage des Buches aufgenommen.
Die Pflegebibel gibt es inzwischen nicht mehr.
Also kann man auch die Kolumnen dort nicht mehr lesen.
Allerdings hab ich inzwischen ja hier meine eigene Internetseite.
Aus diesem Grund habe ich in die 4. Auflage des Buches einen Blogbeitrag von dieser Internetseite genommen.
Diesen kannst du aber auch auf dieser Seite finden.

Nun die gute Nachricht:
Ich habe noch Bücher von der 1. Auflage vorrätig.
Darin findest du auch noch Kolumnen von "Uli & die Demenz", die du sonst nirgends mehr bekommst.
Zum Beispiel:
- "Mit Humor geht alles besser": Lustige Versprecher bei Demenz.
- "5 Tipps bei herausforderndem Verhalten": Herausforderndes Verhalten ist ein anderes Wort für Agression, Zorn, Ärger oder übergriffiges Verhalten. Heute spricht man von "selbstschützendem Verhalten". Diese Kolumne hat zu den meistgeklickten Beiträgen auf der damaligen Internetseite gehört.
- "3 Tipps bei Fassadenverhalten": Mit der Fassade ist das gemeint, was demente Menschen aufrecht erhalten. Man sieht ihnen ihre Demenz nicht an. Weil sie nach außen eine ordentliche Fassade haben. Das bringt natürlich Probleme mit sich. Wie kann ich damit umgehen.

Zum Schluss noch die Auflösung:
Nun komme ich zurück zum Bild mit dem Stapel.
Wenn eine Demenz in ein Leben tritt, ist sie wie ein Sturm.
Die Demenz weht über den Stapel mit Scheinen hinweg.
Sie trägt die Scheine fort.
Und, wichtig:
Sie trägt die Scheine von oben nach unten fort.

Das, was man zuletzt gelernt hat, hat man als erstes wieder vergessen.
Der Name der Enkelin geht verloren, aber der Name der Mutter ist noch lange präsent.
Die Fachsprache, die man in der Ausbildung gelernt hat, ist vergessen.
Aber der Dialekt der Heimat noch präsent.
Den Nachnamen, den die Frau bei ihrer Hochzeit angenommen hat – er ist weg.
Aber ihr Mädchenname – und vor allem der Vorname – ist noch bekannt.

In meinem Buch "Menschen mit Demenz begleiten" zeige ich dir:
Viele Möglichkeiten, um an die Scheine im Stapel zu kommen.
Um mit dem zu arbeiten, was noch da ist.
Und wie man Erinnerungen von früher einbeziehen kann.
Also wie man die unteren Scheine festhalten kann.

Lass uns Omas Augen zum Leuchten bringen.

Dein Uli

P.S.: Du willst dieses oder ein anderes Buch von mir? Diese Möglichkeiten gibts...

1. Bestelle das gedruckte Buch portofrei im Internet (4. Auflage).

2. Du willst das gedruckte Buch (1. Auflage) mit Autorensignatur?
Dann schreibe mir. Wenn du meine Mails erhältst, antworte mir einfach auf meine Mail. Ich schicke dir das Buch gern signiert zu. Es kommen allerdings noch 3 Euro Versandkosten dazu. Wenn du per Mail bei mir bestellst, bekommst du noch die 1. Auflage. Als Bonus findest du darin meine Kolumnen, die ich als Gastartikel auf der ehemaligen Seite "die Pflegebibel" geschrieben habe. Diese sind in der 4. Auflage nicht mehr drin. Es geht darin um die Themen:
- Humor,
- herausforderndes Verhalten,
- mit der Fassade (die Menschen mit Demenz aufrecht erhalten) besser umgehen,
- Menschen mit Demenz als Teil unserer Gesellschaft willkommen heißen.

3. Und hier gehts zum E-Book (4. Auflage)

4. Du willst mal schauen, was es sonst noch für Bücher von mir gibt?
Hier findest du alle meine Bücher.

Meine Bücher: Menschen mit Demenz begleiten


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