Wird schon wieder!

Wirklich?

Wie oft habe ich es selber schon gesagt:

Wird schon wieder.

Aber oft ist das weder ein besonders kluger, noch ein sehr hilfreicher Satz.

Darum habe ich nach besseren Sätzen gesucht.

Und einige Experten nach ihren Alternativen gefragt.

Hier präsentiere ich dir rund 200 Alternativen für „Wird schon wieder“.

Wenn ich dir damit auch dienen kann, freut mich das natürlich.

Da es auf meiner Seite um eine besseren und würdevollen Umgang mit Demenz geht, lege ich einen besonderen Fokus auf Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

Natürlich hilft nicht jeder Satz immer bei jedem.

Suche dir den Satz heraus, der zu deiner Situation und zu deinem Gegenüber passt.

Legen wir gleich los.

Inhalt: Rund 200 Alternativen zu „Wird schon wieder“

Hier nenne ich 197 bessere Alternativen für "Wird schon wieder", gerne mit tröstender Hand wie hier gesagt.

I. Wird schon wieder – besser geeignet für Menschen mit Demenz

Alternativen bei frischer Demenz-Diagnose

Sage lieber „Das ist schlimm, und ich bin da“ statt „Wird schon wieder“.

„Du bist immer noch du“ ist besser als „Stell dich nicht so an“.

Und: „Wir schauen, was jetzt hilft“ ist optimistischer als „Denke nicht dran“.

Denn: Menschen mit frischer Demenz-Diagnose trauern. Um ihr Ich, das sie bisher so selbstverständlich hatten – drohen sie nun zu verlieren. Und ihre Zukunft. Gib dieser Trauer Raum, rede sie nicht klein. Gehe also nicht darüber hinweg und muntere „nur“ auf, sondern bestätige diese Trauer.

  • Danke, dass du es mir sagst. Ich gehe mit dir diesen Weg.
  • Das ist eine erschreckende Nachricht. Das tut mir leid.
  • Du bist heute immer noch der Mensch, der du gestern warst. Demenz nimmt langsam. Wir haben Zeit. Und wir schauen jeden Tag, was gut für dich ist.
  • Du musst das jetzt nicht tapfer weg stecken.
  • Demenz heißt nicht, dass dein Leben jetzt vorbei ist. Auch mit Demenz lässt sich Leben gestalten. Anders, aber lebenswert. Es wird sich vieles ändern. Aber es gibt auch viele gute Tage.
  • Wir gehen das Schritt für Schritt an. Heute reicht schon das Hier und Jetzt.
  • Du bist nicht deine Krankheit.

Alternativen bei Traurigkeit bei Demenz

  • Du bist keine Last. Du bist mein Vater / meine Mutter.
  • Ich pflege dich, weil ich dich liebe. Punkt.
  • Du hast mich auch großgezogen.
  • Geben ist schöner als nehmen. Lasse mich geben.
  • Du hast ein Recht auf Fürsorge.
  • Dein Leben hat Wert. Jeden Tag.
  • Du machst mich nicht kaputt. Die Situation ist hart. Und ich kann Hilfe von außen holen.
  • Du bist mir wichtig.
  • Ohne dich wäre ich nicht hier.
  • Du darfst Hilfe annehmen.
  • Du bist genug. So wie du jetzt bist.
  • Ich bin dankbar für jeden Tag mit dir.
  • Du gehörst zu mir.
  • Wir tragen das zusammen.

Alternativen für „Wird schon wieder“ für pflegende Angehörige

Die bisher genannten Sprüche waren eher dafür gedacht, um Menschen mit Demenz Mut zuzusprechen. Doch pflegende Angehörige sind der seidene Faden, an dem das Wohl des Menschen mit Demenz hängt. Daher hier einige Sätze, um pflegenden Angehörigen Mut zu machen.

  • Das ist gerade unendlich viel. Und es wird nicht immer so bleiben.
  • Du machst das Beste aus einer unmöglichen Situation.
  • Es darf schwer sein. Du musst nicht immer stark sein.
  • Pflege ist ein Marathon, kein Sprint. Du darfst Pausen machen.
  • Jeder Tag, den du schaffst, ist ein guter Tag.
  • Das Pendel schlägt auch wieder zurück.
  • Es wird nicht leichter. Aber du wirst routinierter.
  • Du musst das nicht perfekt machen. Gut genug reicht.
  • Was du hier leistest, sieht kaum jemand. Ich sehe es.
  • Du gibst alles. Vergesse dabei dich selbst nicht.
  • Du bist nicht nur Pflegekraft. Du bist immer noch Tochter / Sohn / Partner.
  • Deine Liebe zählt mehr als jede perfekte Versorgung.
  • Manche Tage sind nur zum Überstehen da. Das ist okay.
  • Hilfe annehmen ist keine Schwäche, sondern Fürsorge für sich.
  • Du trägst Verantwortung, aber nicht für die ganze Welt.
  • Du bist sehr achtsam. Das ist für dein Gegenüber gerade das Wichtigste.
  • Es wird wieder Zeiten geben, in denen du lachen kannst.
  • Das ist sehr anstrengend gerade. Aber es bleibt nicht für immer so.
  • Du machst einen wichtigen Job.
Wird schon wieder - es gibt viele bessere tröstende Sätze...

II. Wird schon wieder – bessere Ideen von verschiedenen Experten

Um diese Sammlung mit Alternativen für „Wird schon wieder“ zu bereichern, habe sie gefragt.

Verschiedene Experten.

Hier ihre besseren Angebote statt „Wird schon wieder“.

Alternativen von der Mentorin für Selbstführung und mentale Stärke

  • „Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie schwer das gerade für dich ist.“ (Nimmt die Situation ernst, statt sie kleinzureden.)
  • „Vor mir musst du nicht stark sein. Was brauchst du gerade von mir?“ (Gibt der anderen Person die Führung zurück und macht ein konkretes Angebot.)
  • „Ich bin da. Auch wenn es lange dauert und auch wenn es nicht leichter wird.“ (Beistand ohne Verfallsdatum und ohne falsches Versprechen.)
  • „Magst du mir von ihr/ihm erzählen, wie sie/er früher war?“ (Der geliebte Mensch wird nicht auf die Krankheit reduziert
  • „Kann ich dir die Anrufe/den Papierkram oder etwas anderes abnehmen?“ (Konkrete Hilfe entlastet mehr als jeder Trostsatz. „Melde dich, wenn du was brauchst“ verschiebt die Last dagegen auf die Person, die ohnehin erschöpft ist.)
  • „Ich hab keine Worte, die das gut machen könnten, was du gerade durchlebst.“ (Nimmt den Druck, dass ein Satz das Unaushaltbare reparieren müsste. Ehrlichkeit hilft hier mehr als jede Trostformel.)
  • „Weinen, wütend oder erschöpft sein, gar nichts fühlen … Das ist alles okay. An deinen Gefühlen ist nichts falsch.“ (Erlaubt jedes Gefühl, auch Wut und Leere. Die/Der Angehörige muss vor niemandem stark tun.) Warum diese Sätze? „Wird schon wieder“ ist vor allem Selbstberuhigung. Man reguliert die eigene Hilflosigkeit auf Kosten der anderen Person. Diese Alternativen verlangen das Gegenteil. Du hältst deine eigene Hilflosigkeit aus, statt sie in einer Floskel abzuladen. Genau das ist Selbstführung. Du behältst dein Unbehagen bei dir, damit sich dein Gegenüber nicht auch noch darum kümmern muss.
  • Marion Glück, Mentorin für Selbstführung und mentale Stärke https://gluecksuniversum.de/

Alternativen vom Diplom-Psychologen:

Führungs-Coach Stefan Brandt hat einen fundierten Artikel geschrieben.

Titel: Menschen richtig trösten – Was Führungskräfte statt >Wird schon wieder< sagen können“: https://www.stefanbrandt.de/menschen-richtig-troesten/

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus auf einen Blick:

Weshalb Menschen in Krisen zuerst verstanden werden möchten, bevor sie Hoffnung oder Lösungen annehmen können.

Warum gut gemeinte Sätze wie „Wird schon wieder“ häufig das Gegenteil dessen bewirken, was beabsichtigt ist.

Wie emotionale Unterstützung Vertrauen schafft – im privaten Umfeld genauso wie in der Führung.

20 konkrete Formulierungen, mit denen du Mitgefühl zeigst, ohne Gefühle kleinzureden.

Warum empathische Kommunikation zu den wichtigsten Kompetenzen erfolgreicher Führungskräfte gehört.

Er nennt darin 20 verschiedene Alternativen. Einige Beispiele:

  • Ich kann gut verstehen, dass dich das belastet.

  • Danke, dass du mir das erzählst.

  • Wir müssen das jetzt nicht sofort lösen.

  • Ich hätte wahrscheinlich ähnliche Gefühle.

  • Niemand muss mit so etwas klarkommen.

  • Ich glaube daran, dass wir gemeinsam Lösungen finden werden – wenn du dafür bereit bist.

  • Möchtest du, dass wir gemeinsam überlegen, wie es weitergehen könnte.

  • (Oder auch: Einfach still bleiben – denn auch Schweigen kann trösten.)

Sein Fazit: „Was alle diese Sätze gemeinsam haben

Vielleicht ist dir etwas aufgefallen.

Keine dieser Formulierungen versucht, den Schmerz wegzureden.

Keine behauptet, alles werde gut.

Keine stellt vorschnell Lösungen in den Mittelpunkt.

Sie beginnen alle mit demselben Gedanken:

„Ich sehe dich.“

Genau das ist der Kern von emotionaler Unterstützung.

Und genau deshalb fühlen sich diese Sätze für viele Menschen tröstlicher an als ein gut gemeintes „Wird schon wieder“.

Hier gehts zum lesenswerten Artikel „Menschen richtig trösten“: https://www.stefanbrandt.de/menschen-richtig-troesten/

Alternativen für Hochsensible mit schnellem Denktempo und Demenz:

  • Es ist okay, dass sich das im Moment verwirrend anfühlt.
  • Dein Gefühl ist wichtig.
  • Du musst Dich nicht an alles erinnern, um ernst genommen zu werden.
  • Ich merke, dass Du das gerade intensiv beschäftigt bist. Nimm Dir die Zeit.
  • Ich merke, dass Du lose Enden im Kopf hast, die Du zusammenbringen willst. Wollen wir das gemeinsam machen?
  • Dein Inneres reagiert gerade stark. Lass uns gemeinsam mit den Gefühlen ein- und ausatmen.
  • Auch wenn gerade vieles durcheinander ist: Ich bin da. Du musst das nicht allein sortieren.
  • Ich weiß, dass Du das konntest. Lass uns das langsam und gemeinsam machen.

Heike Fischer, psychologische Beraterin für Menschen mit schnellem Denktempo: https://diversityhochsensibilitaet.com/

Alternativen für Hochsensible mit hohem IQ 

  • Es ergibt Sinn, dass dich das gerade so stark beschäftigt.
  • Du nimmst mehr wahr als andere – kein Wunder, dass dein Kopf gerade mehr sortieren muss.
  • Vielleicht ist es nicht zu viel Gefühl, sondern zu viel unverarbeitete Information auf einmal.
  • Du musst das nicht kleinreden, nur damit es für andere leichter aussieht.
  • Dein Kopf sucht gerade nach Zusammenhängen, während dein Nervensystem schon längst Alarm schlägt.
  • Es ist nicht falsch, dass dich das so tief erreicht. Es zeigt, wie fein deine Wahrnehmung arbeitet.
  • Gerade fühlt es sich wahrscheinlich nicht nach ‚wird schon‘ an, sondern nach: Ich muss erst verstehen, was hier wirklich passiert ist.
  • Du brauchst vermutlich keine Wichtigkeit, sondern Raum, um das innere Durcheinander sauber zu sortieren.
  • Manchmal ist die Situation nicht allein belastend, sondern alles, was du gleichzeitig darin erkennst.
  • Dein Erleben ist nicht übertrieben. Es ist detailreicher, schneller verknüpft und dadurch oft intensiver.

Heike Fischer, psychologische Beraterin für Menschen mit schnellem Denktempo: https://diversityhochsensibilitaet.com/

Alternativen vom Gestalttherapeut und Coach:

Direkt zur Person mit Demenz:

  • „Ich bin jetzt einfach bei dir.“
  • „Schau, die Sonne kommt durchs Fenster – spürst du das?“
  • „Erzähl mir, was du gerade siehst.“
  • „Deine Hand ist warm. Ich halte sie.“

Zu Angehörigen/Pflegenden:

  • „Es darf sein, wie es ist – und ich bin bei dir.“
  • „Ich sehe, wie viel du gerade trägst. Was kann ich dir heute abnehmen?“
  • „Ich bleibe da – so lange dauert es.“
  • „Ich habe keinen Satz, der das gutmacht. Aber ich gehe nicht.“

Götz Uwe Kreß – Gestalttherapeut und Coach, schreibt aktuell an seinem Buch „Die Magie des wachen Augenblicks“: https://SensibleHelden.de

Alternativen vom Fußballplatz

Nochmal was ganz anderes. Vom Mannschaftssport gefällt mir für Menschen mit Demenz vor allem der Teamgedanke. Um einen Menschen mit Demenz gut zu betreuen, hilft ein gut eingespieltes Team…

  • „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“
  • „Ich verliere nie. Entweder gewinne ich, oder ich lerne.“
  • „Talent gewinnt Spiele, aber Teamwork und Intelligenz gewinnt Meisterschaften.“
  • „Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.“
  • „Fußball ist ein Teamsport, kein Sport für Einzelgänger. Wir gewinnen als Team und jeder einzelne ist besser, wenn er Teil eines Teams ist.“

Diese und weitere Fußball-Weisheiten findest du geordnet (und meist mit Name der zitierten Person) beim Fußballfuchs: https://fussballfuchs.com/sprueche-und-fussball-weisheiten/

Wird schon wieder, Teddy als Symbolbild


III. Weitere Alternativen für „Wird schon wieder“

Es gibt noch viele weitere Alternativen. Viele kann man bei Menschen mit Demenz ebenfalls verwenden. Aber auch in anderen Situationen.

Alternativen mit Tiefgang für „Wird schon wieder“

  • Ich hab keine Lösung, aber ich höre zu.
  • Das ist gerade Mist und das darf es sein.
  • Es wird nicht von allein gut, aber es wird anders.
  • Keine leeren Versprechen. Nur: Ich bin hier.
  • Vielleicht wird es nicht gut, aber tragbar.
  • Manchmal hast du schon gewonnen, wenn du einfach den Tag überlebst.
  • Ich erwarte nicht, dass du lächelst.
  • Eins nach dem anderen.

Warme, ruhige und lebensweise Alternativen

  • Das legt sich wieder, mit der Zeit.
  • Du hast schon so vieles geschafft. Auch das geht vorbei.
  • Im Alter weiß man: Keine Phase dauert ewig.
  • Gib dir Zeit. Geduld war schon immer deine Stärke.
  • Es wird wieder leichter werden. Versprochen.
  • Du musst das nicht alleine tragen.
  • Jeder Tag hat seine eigene Last.

Wertschätzende Alternativen für „Wird schon wieder“

  • Du hast Erfahrung. Du weißt, dass es sich ändert.
  • So wie du das bisher gemeistert hast, schaffst du das auch weiter.
  • Deine Kraft ist noch da. Auch wenn sie sich gerade versteckt.
  • Das ist gerade schwer. Aber es muss ja nicht so bleiben.
  • Du darfst auch mal müde sein. Das ist menschlich.

Motivierende Alternativen für „Wird schon wieder“

  • Nach Regen kommt Sonne.
  • Jeder Tiefpunkt hat einen Wendepunkt.
  • Du wächst daran.
  • Das ist nur ein Kapitel, nicht das ganze Buch.
  • Rückschläge machen dich stärker.
  • Morgen sieht es schon wieder anders aus.
  • Du hast schon viel Schlimmes geschafft.
  • Die Kurve kriegen wir.
  • Halte durch, es lohnt sich.

Bildhafte Alternativen für „Wird schon wieder“

  • Auch die dunkelste Nacht hat ein Ende.
  • Ich seh schon das Licht am Ende des Tunnels.
  • Nach dem Sturm wird der Himmel klar.
  • Selbst der Mond wird wieder voll.
  • Sterne leuchten nachts am hellsten.
  • Das Wetter dreht sich wieder.
  • Jede Wolke zieht weiter.
  • Ein Tief gehört zum Leben. Und ein Hoch auch.
  • Jede Ebbe hat eine Flut.
  • Die Sonne strahlt wieder auf.
  • Dornen werden zu Rosen.
  • Aus Asche wird Neues.
  • Aus Mist wird Dünger.
  • Der Fluss läuft weiter.
  • Neue Seiten warten auf dich.

Alternativer Zuspruch statt „Wird schon wieder“

  • Du packst das.
  • Ich weiß, es ist schwer gerade.
  • Ich hab Vertrauen in dich.
  • Du musst heute nicht alles lösen.
  • Ich bin stolz, dass du kämpfst.
  • Wir kriegen das zusammen hin.

Lockere Alternativen für „Wird schon wieder“

  • Ist halt gerade doof.
  • Augen zu und durch.
  • Nächste Woche lachen wir darüber.
  • Shit happens. Shit geht auch wieder.
  • Kacke, aber kein Misthaufen.
  • Wird schon schiefgehen, äääh gutgehen.
  • Immer mit der Ruhe.
  • Eines nach dem anderen.
  • Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
  • Ist wie das Wetter: ändert sich.
  • Chill mal, Weltuntergang verschoben.
  • Noch nicht aufgeben, die Serie läuft weiter.
  • Dein Leben hat noch mehr Staffeln.

Sachliche und ehrliche Alternativen für „Wird schon wieder“

  • Schlaf doch erstmal drüber.
  • Das klappt nicht von heute auf morgen.
  • Kommt Zeit, kommt Rat.
  • Es geht nicht alles abwärts.
  • Der Schmerz lässt nach.
  • Es geht nicht alles verloren.
  • Das ist der Tiefpunkt, aber nicht das Ziel.
  • Es wird sich wieder einpendeln.
  • Es wird wieder ruhiger werden.
  • Statistisch wird es besser.
  • Veränderung braucht Durchhänger.

Warme und verständnisvolle Alternativen für „Wird schon wieder“

  • Du kommst da wieder raus.
  • Schlechte Tage gehen auch vorbei.
  • Ich bin bei dir, das wird besser.
  • Du bist stärker als das hier.
  • Du wirst von Tag zu Tag besser damit umgehen können.
  • Ich glaube an dich.

Kurze und knackige Alternativen für „Wird schon wieder“

  • Kopf hoch.
  • Es geht wieder aufwärts.
  • Nur eine Phase.
  • Das schaffst du.
  • Morgen ist anders.
  • Die Erde dreht sich weiter.
  • Vieles regelt sich von selbst.
  • Bleib dran.
  • Gib nicht auf.

Sehr kurze WhatsApp-Alternativen

  • Bleibe zuversichtlich.
  • Wir schaffen das.
  • Du darfst müde sein.
  • Atme.
  • Hältst du aus.
  • Wird besser.
  • Atmen. Nur atmen.

Alternativen für „Wird schon wieder“ aus der Bibel:

  • Von allen Seiten umgibst du (Gott) mich und hältst deine Hand über mir (Psalm 139,5).
  • Ich (Gott) will euch tragen bis ins Alter und bis ihr grau werdet. Ich habe es getan, ich will heben und tragen und erretten (Jesaja 46,4).
  • Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln (Psalm 23,1).
  • Meinen Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht (Johannes 14,27).
  • Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, ich will ich erquicken (Matthäus 11,28).
  • Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben (Psalm 34,18).
  • Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler (Jesaja 40,31).
  • Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die wir erfahren (Psalm 46,2).
  • All eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch (1. Petrus 5,7).
  • Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, so wird er deine Pfade ebnen (Sprüche 3,5-6).
  • Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben uns scheiden kann von der Liebe Gottes (Römer 8,38-40).
  • Lass dir an meiner (Gottes) Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig (2. Korinther 12,9).
  • Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein (Offenbarung 21,4).

Noch ein paar grundlegende Tipps bei Menschen, die sich aufgrund einer Demenz verändern:

Vermeide Sprüche wie „du schaffst es“ wenn das zu sportlich klingt. Auch schlecht ist: „Sei tapfer“, „Denke positiv“ und „Andere haben es schlimmer“.

Keine Sprüche, die das Alter oder die Krankheit kleinreden. Erkenne eher an, „du hast es gerade schwer“ und leite dann über zu einem Satz, der Zuversicht vermittelt.

Gehe zuerst auf die Gefühle ein, erst später auf die Fakten. Zuerst „Das tut weh.“ Erst danach: „Es gibt Hilfen.“

Füttere keine Zukunftsangst. Sage nicht „Später wird es schlimm.“ Sondern besser: „Heute geht es so.“

Lass uns Omas Augen zum Leuchten bringen.

Dein Uli

P.S.: Ach ja. Und: Der Ton macht die Musik. Ein nicht so gut passender Spruch in warmherzigem Tonfall gesagt kann mehr bewirken als der passendste Spruch, der aber ungeschickt präsentiert wird.

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Über den Autor: Uli Zeller

(Der "BestZeller")

  • meine Bücher, mein Blog und meine E-Mails sollen Menschen mit Demenz und Angehörigen helfen, würdevoller leben zu können und sich nicht zu überfordern.
  • verheiratet, 2-fach-Papa, 13 Hühner im Garten
  • seit 2008 im gleichen Pflegeheim tätig.

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